70‘000 Chinesen besiegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Wie das?

21'000 Chinesen besiegen das Coronavirus

In China sind seit Anfang April mehr als 70’000 Covid-19-Betroffene aus dem Spital entlassen: wieder gesund! Das sind über neunzig Prozent aller erkrankten Patienten. Wie haben sie das Coronavirus besiegt? 

TCM als “Strohhalm”

Mangels wirkungsvoller antiviraler Medikamente wurden die allermeisten Erkrankten mit Traditioneller Chinesischer Medizin TCM behandelt. Ihre Abwehrkraft und ihr Allgemeinzustand wurden mit Hilfe von Kräutertherapie gestärkt. Die Symptome der Erkrankung – Fieber, Schlaffheit, Husten und Erbrechen – mit Naturarzneien gelindert. Bei schwer Erkrankten kamen schulmedizinische Notfallmassnahmen zum Einsatz: Medikamente, Flüssigkeitszufuhr, Sauerstoffzufuhr, in Extremfällen Intubation.

“Geistig stark sein”

Wie spitalentlassene Patienten berichten, war die liebevolle Betreuung durch die Ärzte und das Spitalpersonal sehr wichtig für den Heilungsprozess. Die zwischenmenschliche Unterstützung half ihnen, die Lungenkrankheit Covid-19 mit “geistiger Kraft” zu besiegen, wie Patienten gegenüber der Presse sagten.

Corona? Zur Ruhe finden

Die genesenen Patienten weisen auf einen wichtigen Aspekt hin: Die geistige Einstellung angesichts der Bedrohung.
In diesem Zusammenhang sagt die renommierte italienische Virologin Prof. Dr. Illaria Capua: “Bewahren Sie Ruhe! Die Medien haben jetzt die enorme Verantwortung, keine Panik zu verbreiten!”
Illaria Capua ist nicht irgendwer, sondern eine international führende Virologin. Ihre Forschungsgruppe entschlüsselte vor rund 15 Jahren das Genom des gefürchteten Vogelgrippe-Virus (SARS-CoV bzw. SARS-CoV-1).

Niedrigere Todesrate als befürchtet

Die Worte der Wissenschaftlerin sind ernst zu nehmen – nicht weil das neue Coronavirus ungefährlich wäre. Laut dem deutschen Virologen und Spitzenforscher Prof. Dr. Hendrik Streeck ist das neue Coronavirus zu 80 Prozent mit dem SARS-Virus verwandt. Die gute Nachricht: Das neue Coronavirus, also SARS-CoV-2, führt zu einer deutlich niedrigeren Todesrate als SARS-CoV-1  (siehe Interview in Forschung & Lehre).

Corona-Tipp 1: Die Lernaufgabe sehen

Angst und Panik reduzieren die körperliche Abwehrkraft. Wir können das neue Coronavirus stattdessen als Herausforderung betrachten, mit der wir umgehen lernen. Die empfohlenen Hygienemassnahmen sind bekannt. Ruhe und Vernunft lassen uns weitere Abwehr- und Schutzmöglichkeiten ergreifen.

Corona-Tipp 2: Die Ernährung anpassen

Den Lifestyle haben in den letzten Wochen bereits Millionen von Menschen entschleunigt. Wie steht es mit der Ernährung?
Der Arzt Dr. Benjamin Sandler riet den Bürgerinnen und Bürgern von North Carolina, den Blutzuckerspiegel möglichst stabile zu halten, um dem gefürchteten Polio-Virus mehr Widerstand entgegenzusetzen. Seine Empfehlungen: Viel mehr Salat und Gemüse essen! Vollkornmehl statt Weissmehl! Den Konsum von “Eiscream” und raffiniertem Zucker stark einschränken!
Das war 1948, zur  Zeit der Kinderlähmungs-Epidemie in den USA. Die Bevölkerung befolgte Dr. Sandlers Rat. Das Ergebnis? Die Infektionsrate in North Carolina ging markant zurück, während sie in den Bundesstaaten ohne Sandlers “Rezept” noch lange Zeit hoch blieb.

Mehr als 60 Jahre später bestätigen wissenschaftliche Studien, dass bereits der Verzehr von 100 gr Zucker – also so viel wie in einem Liter Süssgetränk – die Killerfähigkeit der weissen Blutkörperchen (Foto) gegenüber Bakterien und Viren bis zu fünf Stunden lang beeinträchtigen kann!

Influenza-Pandemie: erfolgreicher Dr. Bircher-Benner

In Coronazeiten ist es sinnvoll, täglich abwehrstärkende Nahrungsmittel zu essen. Dazu gehören Lebensmittel, die reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sind. Also ganz besonders: Gemüse!
Die ernährungswissenschaftlich empfohlenen 300 bis 500 Gramm pro Tag sind in Coronazeiten ein freundliches “Muss”. Etwa die Hälfte davon sollte roh verzehrt werden.
Besonders wertvoll  für die Infektabwehr sind auch Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Beeren.
Während der Influenza-Pandemie von 1918 gehörte Frischkost in Form von Salaten und ungekochten Gemüsen zu den wichtigsten “Virus-Waffen” des genialen Schweizer Arztes Dr. med. Maximiliam Benner: Der international bekannte Mediziner brachte in seiner Klinik 150 Militärsoldaten heil durch die Pandemie. Er ernährte seine Patienten strikt vegetarisch bis vegan und behandelte sie naturheilkundlich. Kein einziger Patient starb an Influenza.

Frischkost als Waffe gegen Viruserkrankung

Vitamine D hilft den Killerzellen!

Auch Nahrungsergänzungsmittel können jetzt Sinn machen. Zum Beispiel die Einnahme von Vitamin D3. Dieses Vitamin ist nötig für die Bildung der Killerzellen. Es wirkt entzündungshemmend und immunregulierend. Letzteres bedeutet, dass das Vitamin eine starke Immunantwort fördert und gleichzeitig Autoimmun-Reaktionen bremst.
In unseren Breitengraden sind die körpereigenen Vitamin-D-Speicher der meisten Menschen Ende Winter erschöpft. Hinzu kommt, dass viele Menschen rund ums Jahr Sonnencreme benutzen. Ab Schutzfaktor 8 bis 15 bildet die Haut aber kein Vitamin D mehr.
Was tun? Die Einnahme eines Vitamin-D-Supplements macht jetzt Sinn. Auch wenn sich dessen Schutzwirkung erst mit der Zeit aufbaut. Falls Sie noch kein Vitamin D einnehmen, sollten Sie im nächsten Winter früher damit beginnen!
Was Sie gleichzeitig tun können: Die Arme und Hände täglich 20 Minuten lang ohne Schutzcreme besonnen lassen. Dunklere Haut braucht etwas mehr Zeit an der Sonne, bis sie Vitamin D bildet.

Zink: antiviral und antibakteriell

Die Wirkung des Spurenelements Zinks bei akuten viralen Infekten ist gut untersucht. Zinkt hat antivirale, antibakterielle, immunmodulierende und entzündungshemmende Eigenschaften. Am besten scheint Zink zu funktionieren, wenn es täglich bis mehrmals wöchentlich eingenommen wird. Bei einem akuten Infekt werden bis 75 mg (Mikrogramm) Zink pro Tag empfohlen.
In welchen Lebensmitteln steckt am meisten Zink? Die wichtigsten pflanzlichen Quellen sind Linsen, weisse Bohnen, Mais, Haferflocken und Weizenvollkornbrot.

Selen: ein Versuch wert

Auch Selen wirkt antiviral und immunmodulierend. Bei Defiziten an Selen wurden insbesondere an älteren Menschen höhere Komplikationsraten und Superinfekte (v.a. Lungenentzündungen) beobachtet. Therapeutisch werden bei akuten Infekten gerne Dosierungen von 100 bis 200 mg (Mikrogramm) Selen pro Tag empfohlen.
Gut zu wissen: Der Selengehalt der Böden und damit die Selenkonzentration der Nahrungsmittel ist standortabhängig. Mitteleuropa gehört zu den selenarmen Ländern.
Zu den pflanzlichen Nahrungsmitteln mit dem höchsten Selengehalt zählen Weizenvollkornbrot und Paranüsse. 100 Gramm Weizenvollkornbrot enthalten 55 Mikrogramm Selen. In 2 bis 4 Paranüssen stecken bereits 50 bis 100 Mikrogramm Selen!
Paranüsse sind selenreich, Selen ist gut fürs Immunsystem

Vitamin C – der Klassiker

Während eines akuten Infekts sinkt der Vitamin-C-Gehalt in den Abwehrzellen deutlich. Deshalb setzen in Ortohomolekular-Medizin geschulte  Therapeuten bei bakteriellen und viralen Infektionen häufig hohe Gaben von Vitamin C ein. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass  2 bis 3 Gramm Vitamin C pro Tag zu einer Verkürzung der Infektdauer beitragen können.

Naturheilmittel!

Wer bereits eine Erkältung eingefangen hat, kann die Abwehrkraft mit einem bewährten Naturheilmittel unterstützen: So wirken z.B. Präparate mit Echinacea-Extrakt (Roter Sonnenhut/Echinacea Purpurea) nachweislich virenhemmend.

Die Bronchien sollten jetzt fit sein. Ein bronchienwirksames Naturheilmittel kann Ihre Bronchien kräftigen. Zum Beispiel  eine Arznei mit Efeukraut (schleimlösend, auswurffördernd), Thymiankraut und Süssholzwurzel (beide immunstärkend und entzündungswidrig). Ihre Drogistin/Ihr Drogist weiss Rat.
Menschen mit anfälligen Bronchien tun gut daran, morgens und abends zu inhalieren. Sehr empfehlenswert sind kleine Inhalationsgeräte, z.B. von Pinimentol, rund 20 Fr., in Drogerien und Apotheken.
So funktioniert’s: Den Becher des Gerätes mit heissem Wasser füllen, ein bis drei Tropfen Thymianöl oder Eukalyptusöl hineingeben, umrühren, Deckel schliessen, inhalieren!
Ein bewährte Hilfe zur Stärkung der Immunabwehr sind ansteigende Bäder. Viele Gesundheitsbewusste kennen die bewährten, ansteigenden Fussbäder nach Kneipp. Man kann diese auch als Ganzkörper-Wärmebäder durchführen. Also wie eine sanfte Hyperthermie. Voraussetzung für ein ansteigendes Ganzkörper-Bad ist ein gesundes, robustes Herz.
Badetemperatur: max. 40 Grad C, Dauer: max. 20 Minuten.

Corona-Tipp 3: Schädliche Einflüsse meiden

Eine weitere sinnvolle Massnahme besteht darin, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu optimieren und ausreichend lange zu schlafen. Beides stärkt das Immunsystem.
Meiden Sie Umwelteinflüsse, welche die Abwehrkraft schwächen.
Nehmen wir das Internet: Es kann ein Segen sein, gerade in Coronzeiten. Denken Sie aber trotzdem daran, dass die elektromagnetischen Felder (EMF) von WLAN,  Handy, Router & Co. die bioelektrischen Regelkreise des Körpers belasten, wie zahlreiche Studien belegen. Deshalb kein direkter Körperkontakt fürs Handy! Computer und Fernseher ans Kabel legen!

Corona-Tipp 4: Den “Ruhe-Nerv” aktivieren!

Was können wir weiter tun, um die Corona-Epidemie gesund zu überstehen? Wir können unseren “Ruhe-Nerv” – den Parasympathikus – bewusster aktivieren. Also jenen Teil des Nervensystems, der für Entspannungsvorgänge zuständig ist.
Einen Gang runterschalten! Nicht zu perfektionistisch sein! Den Körper bewegen, ohne ihn zu überanstrengen! Einmal statt mehrmals täglich Nachrichten schauen. Stattdessen entspannende Musik hören. Wie wär’s beispielsweise wieder mal mit Bachs Adagio 🙂?

“Le microbe n’est rien, le terrain c’est tout”?

Welch‘ unvergesslicher Satz der Medizingeschichte! Sinngemäss übersetzt:  “Die Mikrobe ist nichts; der Nährboden, auf der die Mikrobe lebt, ist alles.“
Geprägt haben soll diesen Satz der Chemiker Louis Pasteur. Es heisst, er sei auf dem Sterbebett zur späten Erkenntnis gelangt, dass man einen Krankheitserreger nur dann dauerhaft besiegen könne, wenn man ihm den “Nährboden” entziehe.
Tatsächlich hatte Pasteur ein Leben lang die gegenteilige Meinung vertreten. Er gilt als Mitbegründer der modernen Pharmakologie. Diese stellt die Bekämpfung von Krankheitserregern mittels Antibiotika und Medikamente ins Zentrum ihrer Bemühungen.

Die Heilung anschubsen

In der Komplementärmedizin dagegen geht es  vor allem um den „Nährboden“. Also um die Beseitigung krankmachender Einflüsse und die nebenwirkungsfreie Linderung von Symptomen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können sich die intelligenten Selbstheilungskräfte ungehindert entfalten und Krankheitserreger leichter besiegen – so das Leitmotiv der Komplementärmedizin.

Mit vereinten Kräften weiter

Zurück zu Louis Pasteur. Ist nun der Krankheitserreger wichtiger oder sein “Nährboden”? Hatte Pasteur Recht oder sein Gegenspieler, der nicht minder kompetente Biochemiker Antoine Béchamp?
Vieles spricht dafür, dass die Wahrheit in der Mitte der extremen Meinungen liegt, welche die zwei Forscher vertraten.
Die Zeiten ändern sich. Schulmedizin und Komplementärmedizin arbeiten enger zusammen. Das dient allen! Auch in der Corona-Krise. Wie die genesenen Chinesen beweisen, deren Covid-19-Symptome mit TCM und Schulmedizin behandelt wurden.

Im Netz seit 1.3.20/letzter Update: 23.5.20

 

 

Fieber als potente Waffe

Wie kann der menschliche Körper mit Hilfe von Fieber krank machende Viren und Bakterien vernichten…?  

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“Rund 80 Prozent aller Infektionen verlaufen milde”. Was heisst das?
Nach wie vor gilt für rund 80 Prozent der Virusträger: „In den meisten Fällen ist das eine milde Erkrankung. Sie heilt spontan ab und die Menschen werden wieder völlig gesund!”, sagt Prof. Dr. med. Pietro Vernazza, Chef-Infektiologe des St. Galler Kantonsspitals.
“Milde” ist ein vaguer Begriff. Er kann auch Symptome meinen, die ziemlich unangenehm sind.
Zum Beispiel den vorübergehenden Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes.

Prof. Dr. Hendrick Streeck war einer der ersten Coronaforscher, der dieses Symptom entdeckte. Bereits im März ging er von Haushalt zu Haushalt, um Corona-Infizierte zu testen.
Andere Patienten berichten von starken Glieder- und Gelenkschmerzen, intensivem Unwohl, Schüttelfrost und Fieber.

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Schweizer Flagge www.gesundheitsjournalistin.ch
Hier finden Sie den aktuellen Situationsbericht zur Corona-Situation in der Schweiz des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Die aktuellen Zahlen für die Schweiz bestätigen, dass die meisten Verstorbenen an mindestens einer Vorerkrankung litten: am häufigsten Bluthochdruck, gefolgt von Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Das belegen auch die nun vorliegenden Obduktionsbefunde der Leichen.

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Gut zu wissen: Wie die Erfolge der Ernährungs-Docs zeigen, lassen sich die Risikofaktoren Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Beschwerden und  Diabetes-2 in vielen Fällen durch eine ärtzlich begleitete Ernährungstherapie mildern oder sogar heilen.

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Hier gelangen Sie zum täglich aktualisierten Situation Report der WHO.

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Infektions-Epidemiker: Zuerst forschen, dann entscheiden!

Dr. Sucharit Bhakdi zur Coronakrise
“Es kann kein Mensch und keine Nation in grosser Angst menschlich handeln oder vernünftig denken”, sagte der Nobelpreisträger Bertrand Russell.
Dazu passen die Gedanken von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi. Der deutsche Mikrobiologe und Infektion-Epidemiker erläutert in seinem Video, wie mangelhaft die Fakten bisher in der aktuellen Coronakrise untersucht wurden.
Bhakdis Denkanstösse sind wichtig für die Meinungsbildung in einer Demokratie. Sie bedeuten aber nicht, dass man aus den vorgebrachten Bedenken gleich den Schluss ziehen sollte, dass lückenhafte Daten Grund genug für ein unbekümmertes Handling der Coronakrise sind.

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Was bedeutet das: “Risikogruppe”?
Zur Risikogruppe gehören Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Therapien, die das Immunsystem schwächen.
Auch ältere Menschen sollten sich vorsehen. Als allgemeine Altersrichtlinie gilt 65.

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Was bedeutet “schwer erkranken”?

Von den Menschen aus einer Risikogruppe können gemäss aktuellem Wissensstand 10 bis 15 Prozent schwer erkranken, wenn sie sich mit dem neuen Coronavirus SARS CoV-2 infizieren. “Schwer erkranken” bedeutet Lungenentzündung und/oder Atemnot. Letzteres z.B. durch Störung der Mikrozirkulation in den Blutgefässen der Lunge.

Kinder und Coronavirus?
Kinder haben ein generell sehr niedriges Risiko bezüglich Covid-19. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass es seltene Fälle von Kindern gibt, die nach der Virusinfektion Beschwerden entwickeln, die an das Kawasaki-Syndrom erinnern. Also an eine Erkrankung, bei der sich die Entzündungen der Blutgefässe entzünden. Panik ist fehl am Platz: Das Kawasaki-Syndrom ist nicht nur selten, es ist auch bei fast allen betroffenen Kindern heilbar.
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Wie hoch ist die Sterberate?

Die Sterblichkeitsrate wurde seit Januar 2020 mehrmals nach unten korrigiert. Zurzeit wird sie auf ein bis zwei Prozent beziffert (WHO). In Deutschland liegt sie gemäss dem aktuellen Situation Report des Robert Koch Instituts bei etwas mehr als Prozent.
Andere Berechnungen, z.B. diejenige des renommierten Coronaforschers Prof. Dr. Hendrick Streeck, gehen von einer wesentlich niedrigeren Mortalitätsrate aus.
Für Menschen, die zur Risikogruppe gehören, ist die Sterberate hingegen deutlich höher. Beachten Sie dazu die Mortalitätsraten für Covid-19-Patienten des Chinese Center for Disease Control (unten).

Vorsichtsmassnahmen
Das Einhalten der Vorsichtsmassnahmen bleibt weiterhin wichtig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.
Deshalb bitte vorläufig…

  • …keine Hände schütteln.
  • … beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Menschen halten, sich wegdrehen und in die Ellenbeuge niesen.
  • … nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • … beim Niesen ein Einwegtaschentuch benutzen – nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte man es anschließend bei 60°C waschen.
  • … nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  •  … weitere behördlich empfohlene Vorsichtsmassnahmen finden Sie hier. 

 

Schweizer Flagge www.gesundheitsjournalistin.chIn der Schweiz wird der bundesrätlich beschlossene Lockdown seit dem 27. April schrittweise gelockert.

Auch in Deutschland hat die Lockerung des Shutdowns begonnen.