Natürliche Medizin gegen das SARS-CoV-2-Virus

Artemisia Annua und Coronavirus

Das Virus SARS-CoV-2 wird bei uns bleiben. Die beste EmpfehlungDie Abwehrkraft des Organismus stärken. Das gelingt, indem man persönliche “Gesundheitslücken” schliesst – in puncto Ernährung, körperlicher Bewegung, Sonnenlicht, Stressmanagement und Schlaf. Darüber hinaus bieten auch Naturheilmittel Schutz vor dem neuen Coronavirus.

Medikament erfolgreich, Patient gestorben

Viele pathogene Viren sprechen nicht oder mangelhaft auf schulmedizinisch-medikamentöse Behandlungen an. Hinzu kommen die unerwünschten Nebenwirkungen antiviraler Medikamente. So sind beispielsweise viele Medikamente, die bei Covid-19-Patienten zum Einsatz gelangen, immunsuppressiv. Das heisst, sie schwächen die Abwehrkraft des Organismus. Ein Teufelskreis.
Die Ärzte in der Schweiz und in Deutschland setzen immunsuppressive Medikamente bei Covid-19 deshalb sehr zurückhaltend ein. Doch weltweit wurden seit Februar 2020 so viele Medikamente an Covid-19-Patienten “ausprobiert”, dass Fachleute einen Zusammenhang zwischen der Übersterblichkeit und dem Einsatz dieser schulmedizinischen Medikamente sehen.

Warum Heilpflanzen?

Wer ein pathogenes Virus wie SARS-CoV-2 besiegen will, braucht eine  starke Abwehrkraft. Eine solche ist nicht nur “ein Geschenk des Himmels”. Sie lässt sich auch durch den Lebensstil, durch Stressmanagement, die Ernährung, Vitalstoffe und Naturheilmittel beeinflussen.
Wie die Forschung zeigt, können insbesondere Naturheilmittel in mehrfacher Hinsicht helfen:
– Sie stärken die allgemeine Abwehrkraft und Gesundheit.
– Sie entfalten in Nase, Rachen, Bronchien und Lunge eine Schutzwirkung gegen aerogene Krankheitserreger wie beispielsweise SARS-CoV-2-Viren.
– In der Gestalt immunmodulierender Heilpflanzen und Vitalstoffe können sie das Risiko von überschiessenen Reaktionen des Immunsystems senken.
Wie wichtig Letzteres ist, zeigt das Beispiel des immunmodulierenden Vitamin D. Bei einem Mangel an Vitamin D können besonders schwer kontrollierbare Lungenentzündungen die Folge sein.
– Nicht zuletzt tragen Naturheilmittel und Vitalstoffe dazu bei, Beschwerden wie Kopfweh, Schnupfen oder Husten rascher zum Abklingen zu bringen. Obendrein ohne schädliche Nebenwirkungen, die den Kampf des Organismus gegen den Krankheitserreger behindern.

Covid-19 mit Pflanzenkraft begegnen

Nicht jeder hat einen Hausarzt mit Zugang zu einer Arznei, die bei Covid-19 entzündungshemmend, antiviral und immunmodulierend wirken. Wie beispielsweise die in China hospitalisierten Covid-19-Patienten. Sie werden auf Weisung der chinesischen Regierung seit Februar 2020 mit den pharmakologischen Schätzen der TCM behandelt.
Was für ein beeindruckendes Knowhow in diesen Rezepturen steckt, zeigt ein Blick in die Behandlungsrichtlinien der National Health Commission. Die  TCM-Ärzte setzen bei coronabedingten Lungenentzündungen Arzneien mit bis zu 21 verschiedenen Heilpflanzen ein. Nichts wird dem Zufall überlassen. Man hat aus vielen Jahrhunderten der Epidemie- und Pandemie-Erfahrung gelernt und setzt das errungene Wissen konsequent um.

Harte Lösung versus Naturarznei

Zum Glück gibt es auch in Europa grosse Ärzte der Naturheilkunde und Komplementärmedizin. Zu ihnen zählt der französische Arzt Dr. Jean-Pierre Willem. Willem wurde als junger Chirurg in Ruanda mit Patienten konfrontiert, deren Beine mit verwesenden, äusserst schmerzhaften Wunden bedeckt waren. Die Ursache war eine tropische Infektionskrankheit.  Eine wirksame Arznei gab es nicht und so musste Jean-Pierre Willem die Beine der Kranken amputieren.
Als er die Amputierten später bettelnd auf der Strasse sah, dachte er: “Ich habe diese armen Menschen zu Bettlern gemacht. Ich muss eine andere Lösung finden!”
Tage- und nächtelang hirnte der Arzt darüber nach, wie er den Kranken helfen könnte. Bis ihm einfiel, dass die ägyptischen Mumien dank Pflanzenextrakten mit ätherischen Ölen vor Verwesung geschützt waren.
Fix machte sich der junge Arzt daran, ätherisches Öl aus Eucalyptusblättern zu destillieren und behandelte die Wunden seiner Patienten damit.
Das Ergebnis? “Die Wunden heilten im Verlauf der nächsten Wochen ab, meine Patienten wurden komplett gesund”, berichtet Jean-Pierre Willem.

Ätherische Öle gegen das Coronavirus?

Buchtipp Jean-Pierre Willem: Schutz vor dem Coronavirus und Behandlung von Covid-19
In den folgenden vierzig Jahren erarbeitet sich Jean-Pierre Willem die Erfahrung und den Ruf eines herausragenden Experten für ätherische Öle. Er setzt die Pflanzenöle mit Erfolg bei unterschiedlichsten Krankheiten an.
Im Juni 2020 ist das jüngste Buch des mittlerweile 80-Jährigen erschienen. Es trägt den Titel “Tout savoir sur les virus et y faire face” (Editions Dauphin). Das Werk enthält Tipps für den Schutz vor dem Sars-CoV-2 Virus und die Behandlung von Covid-19.
Nicht alles, was der in Paris lebende Arzt empfiehlt, lässt sich “tel quel” in unserem Alltag umsetzen. Ätherische Öle sind hochwirksam. Ihre kompetente Anwendung setzt langjährige Erfahrung und sehr gründliche Kenntnisse der Biochemie voraus. Doch wir können zumindest einige von Dr. Willems Anregungen nutzen, um uns vor dem neuen Coronavirus zu schützen.

Das Virus abfangen

So empfiehlt Dr. Jean-Pierre Willem beispielsweise, zu Hause oder im Büro einen Aromavernebler laufen zu lassen. “Es genügt, das Gerät täglich mehrmals etwa eine halbe Stunde einzuschalten, damit die ätherischen Öle die Luft desinfizieren können”, sagt er.
Fragt sich nur: welche ätherischen Öle?
Jean-Pierre Willem schlägt zahlreiche vor, allen voran Eucalyptus (Eucalpytus radiata), Manuka (Leptospermum scoparium), Ravintsara (Cinnamomum camphora), Teebaum (Melaleuca alternifolia) und Thymian (Thymus vulgaris ct linalol/geraniol).
Der lateinische Name in Klammer ist dabei nicht ganz unwichtig. Er verweist auf denjenigen “Chemotyp”, der im empfohlenen Zusammenhang die beste Wirkung hat.
Beispielsweise “Eucalyptus radiata”. Es gibt zahlreiche verschiedene Eukalyptusarten, doch nur die wenigsten besitzen dieselben antiviralen Eigenschaften wie Eucalyptus radiata.
Wichtig ist zudem der Kauf von ätherischen Ölen in pharmakologischer Qualität (Apotheke), aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung. Naturreine ätherische Bio-Öle gibt es im Handel z.B. von Aromalife, florentia oder Phytomed.
Eine Übersicht über ätherische Öle in der Schweiz und Deutschland ist hier zu finden.

Schutzstoffe für die Lunge

Die Lunge lässt sich mit antiviralen ätherischen Ölen schützen
Gelangen die Doppellipid-Membrane des Virus in Kontakt mit den liphophilen Molekülen der ätherischen Ölen, wird die Virushülle beschädigt. Somit stellt auch das Inhalieren von ätherischen Ölen eine sinvolle Massnahme dar. In diesem Zusammenhang sollte man zwei Dinge wissen:
– Bei den “feuchten” Inhalationen – mit Hilfe von Wasser – entfaltet sich die  antivirale Wirkung des ätherischen Öls hauptsächlich im Nasen-Rachen-Raum. Also dort, wo das Coronavirus meist eintritt. Besonders einfach durchzuführen sind feuchte Inhalationen mithilfe eines Inhalationsbechers, zum Beispiel von Pinimenthol (ca. 20 Fr./EUR).
– Noch tiefer gelangen die antiviralen Wirkstoffe, wenn man die ätherischen Öle “trocken” inhaliert. Dazu gibt man einen bis zwei oder drei Tropfen des ätherischen Öl direkt in die Atemschutzmaske oder auf ein Taschentuch. Wird jetzt inhaliert, gelangen die Schutzstoffe bis hinunter in Lunge und Bronchien.

Coronapositiv, was nun?

Die genannten Massnahmen lassen sich bei einer Infekton weiter intensivieren. Dr. Jean-Pierre Willem empfiehlt im Fall einer Infektion, die Brust und den oberen Rücken 3x bis 4x täglich mit einer Mischung aus einem Trägeröl und antiviralen ätherischen Ölen zu massieren.
In Frage kommen zum Beispiel die ätherischen Ölen von Eucalyptus radiata, Ravintsara (Cinnamomum camphora) und Thymian (Thymus vulgaris ct linalol/geraniol). Als Trägeröl eignen sich besonders gut Traubenkernöl und Sesamöl.
Sesamöl dringt “besonders tief in die Haut ein und beruhigt die Nerven“, sagt die erfahrene Berner Aromatherapeutin und Apothekerin Karoline Fotinos-Graf.
Aber Vorsicht: Für Stillende, Schwangere und Kinder gibt es in phytotherapeutisch orientierten Apotheken sinnvolle Alternativen, die milder wirken – etwa Brustsalben.

Ätherische Öle zum Schlucken?

Jean-Pierre Willem rät Ratsuchenden, sich zusätzlich mit den ätherischen Ölen des Fertigarzneimittels Lysovir vor dem Coronavirus zu schützen. In der Schweiz ist Lysovir nicht zugelassen.
Doch es gibt andere Möglichkeiten: So stellen beispielsweise die Berner Noyer Apotheken oder die Apotheke Ballinari Kapseln für die innerliche Einnahme her,  die mehrere antivirale ätherische Öle enthalten. Ähnliche Präparate gibt es in vielen weiteren phytotherapeutisch orientierten Apotheken.
Selber pröbeln empfiehlt sich nicht. Denn mit dem falschen oder einem zu hoch dosierten ätherischen Öl kann man sich ohne Weiteres die Schleimhaut verbrennen und heftige Magenschmerzen bekommen.
Ebenfalls zu beachten: Für Schwangere, Stillende, Kinder, Epileptiker und Asthmatiker können ätherische Öle riskant sein.

Bewährte antivirale Kapseln

Zu den bewährtesten antiviralen Fertigarzneien auf dem deutschsprachigen Markt zählt GeloMyrtol®. Das Naturheilmittel aus Deutschland vereinigt die antiviralen ätherischen Öle von Eukalyptus (Eucalyptus globulus), Süßorange (Citrus aurantium), Myrte (Myrtus communis) und Zitrone (Citrus limon) – das Ganze in magenresistente Kapseln verpackt.
Die antiviralen Öle werden im Dünndarm resorbiert und in den Schleimhäuten des Respirationstraktes wieder ausgeschieden.
Bitte den Beipackzettel beachten. GeloMyrtol® darf nicht bei entzündlichen Magen-Darm- und Gallenblase-Erkrankungen sowie schweren Leberschäden eingenommen werden. GeloMyrtol® in kassenpflichtiger Form ist unter dem Namen GeloDurat® erhältlich. Hier geht’s zum Beipackzettel von GeloDurat®.

Weitere Heilpflanzen für den Alltag

Neben den erwähnten Naturheilmitteln gibt es weitere Möglichkeiten, um sich vor dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen:

– Einen winzigen Tupfen Nasensalbe mit ätherischen Ölen in die Nasenlöcher streichen. Zum Beispiel die Nasensalbe von Weleda. Diese Massnahme stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Atemschutzmaske dar und trägt dazu bei, die Nasenlöcher gegen “unerwünschten Besuch” abzudichten!
– Eine Lutschtablette mit antivralen, befeuchtenen Wirkstoffen im Mund zergehen lassen. Zum Beispiel mit Eucalyptus, Echinacea, Isländisch Moos oder Zistrose.
– Regelmässig mit hochkonzentrierten Gerbstoff-Extrakten gurgeln (z.B. Grüntee, Salbeitee).
– Immer wieder mal eine Tasse warmen Kräutertee trinken: Zum Beispiel mit Salbei, Thymian oder einer Fertigmischung aus Drogerie oder Apotheke.
– Präventiv Zubereitungen aus dem Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) einnehmen. Warum das? Die Alkylamide der Echinacea-Purpurea-Extrakte können die Produktion der T-Helferzellen anregen und entzündliche Botenstoffe blockieren.
In der bisher grössten randomisierten, kontrollierten Langzeitstudie mit Echinacea-Präparaten kamen englische Wissenschaftler 2012 zu dem Ergebnis, dass die vorbeugende Einnahme von Sonnenhut-Präparaten sowohl das Auftreten (viral bedingter) Erkältungen als auch die Anzahl der Krankheitstage verringern kann.
– Als Variante bieten sich Zubereitungen mit Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) an. Die alte Heilpflanze aus Südafrika hat in In-vitro-Untersuchungen virustatische und immunmodulierende Eigenschaften bewiesen.

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KONTAKTE
Schweizer Flagge www.gesundheitsjournalistin.chAdressen von „Phyto-Referenz-Apotheken“ und phytotherapeutisch orientierten Ärzten über die Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie, www.smgp.ch, Tel. 41 77 508 15 45.
Aromatherapeuten: Langjährige Praxiserfahrung und eine Zulassung nach ASCA, NVS und EMR.

Adressen von phytotherapeutisch orientierten Ärzten sind erhältlich beim Zentralverband für Naturheilverfahren, www.zaen.org.
Aromatherapeuten: Zulassung gemäss Heilpraktikergesetz HPG.

5.7.2020/3.02.2021

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Welchen Aromadiffuser wählen?

Ätherische Öle lassen sich feucht oder trocken verdampfen. Wer einen elektrischen Aromadiffuser wählt, sollte wissen, dass diese tendenziell grössere Mengen Öl verbrauchen.
Eine breite Auswahl qualitativ hochwertiger Aromadiffuser für das feuchte und trockene Verdampfen bietet z.B. die Marke “Stadler Form” an. Darunter auch Geräte mit automatischer Abstellautomatik.  Erhältlich in Drogerien, Apotheken und einigen weiteren Fachgeschäften.


Virale Atemwegsinfekte in der Coronazeit vorbeugen und behandeln. Hier können Sie die  Empfehlungen der Schweizerischen Medizinischen Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) nachlesen.

Mit welchen Nahrungsmitteln, Vitalstoffen und Lifestyle-Massnahmen kann man die antivirale Abwehrkraft stärken? 

Vitamin D Mangel kann das Risiko für Covid-19 erhöhen. Hände und Sonne. Foto

Warum kann  ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Covid-19 erhöhen?

 

 

 

 

 

 

 

In eigener Sache

Gesundheitsjournalistin, www.gesundheitsjournalistin.ch

Als Journalistin für  integrative Medizin erwähne ich in meinen Blogs hin und wieder bestimmte Präparate. Ich nehme dafür keinerlei finanzielle oder andersweitige Gegenleistungen an und empfehle ausschliesslich Präparate, von deren Nutzen und Unbedenklichkeit ich nach bestem Wissen überzeugt bin.

3000 Jahre Epidemie-Erfahrung

TCM erfolgreich bei Coronavirus

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM blickt auf 3000 Jahre Erfahrung im Umgang mit Epidemien und Pandemien zurück. Ihre diesbezüglichen Erkenntnisse wurden akribisch notiert, verglichen und fortlaufend weiterentwickelt.
Das war in der Corona-Epidemie ein Vorteil: Seit Februar 2020 werden die Covid-19-Patienten in Chinas Spitälern erfolgreich mit Naturheilmitteln der TCM behandelt. 

Gesundheit als Spielball des Geldes

Coronbehandlung_Naturheilmitteln sind preiswerter als synthetische Medikamente

Der Reichtum der TCM macht die “Schlagseite” des westlichen Gesundheitssystems bewusst. Das hat Gesundheits- und Kostenfolgen.
Zum Vergleich: Ein Tag Behandlung mit Remdesivir, ein antiviraler Wirkstoff des Pharmamultis Gilead, spielt rund 500 US-Dollar in die Kasse. Eine Covid-19-Arznei aus dem Schatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kostet  wenige Dollar.

Nicht zuletzt…

Viele wertvolle Naturheilmittel sind vom Markt verschwunden

Nur wenige Naturheilmittel-Hersteller können sich die klinischen Studien leisten, welche die Gesundheitsbehörden einfordern. Die Ausgaben für Professoren-Honorare und Studien belaufen sich auf Hunderttausende bis eine Million Franken.
Aus diesen Gründen sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche wertvolle Naturheilmittel vom Markt verschwunden. Obwohl sie wirkungsvoll und frei von Nebenwirkungen waren.