Therapieren statt operieren

Therapien statt operieren Schmerzen an Knien, Hüfte, Rücken und Schultern

Wieder gesund ohne OP? Chronische Beschwerden und Schmerzen an Füssen, Knien, Hüften, Schultern oder dem Rücken lassen sich nicht selten mit innovativen Methoden lindern oder ganz kurieren. Therapieren statt operieren! 

Ständig Rückenschmerzen

Andrea Schwegler (Name geändert) ist jung, fit und voller Energie. Doch sie leidet unter chronischen Schmerzen am mittleren und unteren Rücken. Ursache unbekannt.
Der Hausarzt schickt die 28-Jährige zum Facharzt. Dieser sagt nach der Untersuchung: «Kein Wunder, dass Sie Rückenschmerzen haben! Ihr hochflexibler Rücken ist instabil. Das können wir chirurgisch stabilisieren.»

Schrauben für die Wirbelsäule

Gesagt, getan: Andrea Schwegler lässt ein halbes Dutzend massiver Schrauben in ihre Wirbelsäule einbauen.
Das Ergebnis: Ganz unten ist jetzt alles «stabil», dafür machen die obere Lenden- und die Brustwirbelsäule Probleme. Der Chirurg operiert erneut. Doch die Beschwerden verschlimmern sich. Bald leidet die Patientin unter Dauerschmerzen. Die Ärzte sind ratlos.

Welche Alternative habe ich?

Geschichten wie diese erlebt Dr. med. Christian Larsen immer wieder. Als Chefarzt des Spiraldynamik® Med Centers in Zürich beschäftigt er sich seit über 25 Jahren mit der Diagnostik und Behandlung von Beschwerden des Bewegungssystems.
Die meisten seiner Patienten leiden unter chronischen Schmerzen an Händen, Füssen, Knien, der Hüfte oder dem Rücken. Viele wurden bereits operiert. Ihre Beschwerden sind sie trotzdem nicht losgeworden. Andere kommen mit der Frage: «Ist eine OP die einzige Lösung für mich oder gibt es eine Alternative?»

Spitzensportler beugen vor

Wieder andere suchen Christian Larsens Rat, weil sie in körperlicher Höchstform bleiben oder diese zurückgewinnen wollen. Unter ihnen Spitzensportler, die sich nicht leisten können, was Hobbysportler landauf landab tun: «Jeder dritte Jogger kommt mit inversen Beinachsen dahergelaufen», hat Christian Larsen beobachtet.
Der Begriff der “inversen Beinachsen” kommt aus der Spiraldynamik. Er besagt, dass die Oberschenkel leicht nach innen rotieren, die Unterschenkel dagegen nach aussen. Bei einer physiologisch gesunden und stabilen Beinachse ist das genau umgekehrt.

Gift für die Knie

Das Problem dabei: Eine inverse Beinachse ist pures Gift für die Seitenbänder des Knies, den Innenmeniskus und die Kniescheibe, hat Christian Larsen entdeckt. «Man kann sich viele unnötige Operationen ersparen, alleine, indem man die funktionelle Drehrichtung der Beinachsen korrigiert».

Ein Volk auf schwachen Füssen

Allerdings ist die Beinachse selten das einzige Problem. Eine weit verbreitete Schwachstelle sind bei vielen Menschen die Füsse. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen besitzt der Durchschnittsfuss im Alter ab 40 mindestens eines der folgenden Merkmale:
– Die Muskulatur ist zu schwach entwickelt;
– Der mittlere Fuss ist mangelhaft beweglich bis steif;
– Die Fussachse ist suboptimal (z.B. Knickfuss).
Auch Haltungs- und Bewegungsfehler des Rückens, der Hüfte und der Schultern sind weit verbreitet.

Der Netzwerk-Effekt

All das erhöht die Verletzungsgefahr enorm. Wie auch das Risiko, einen Hallux valgus, Hammerzehen und weitere orthopädische Probleme zu entwickeln.
Bleibt eine Funktionsstörung des Fusses unbehandelt, überträgt sie sich via Muskelketten auf weitere Organe und Strukturen. Alle Teile des Körpers sind miteinander verbunden. Im gleichen Sinne weitet sich eine Fehlhaltung des Rückens auf die Hüfte und von dort auf das ganze Bein aus.

Problem erkannt?

Ob Fussproblem, Bandscheibenvorfall, Läuferknie, Tennisellbogen, Leistenschmerz, Impingement (schmerzhafte Bewegungseinschränkung) der Schultern, Arthrose der Schultern, Hüfte oder Wirbelsäule: «Viele orthopädische Beschwerden nehmen ihren Ursprung in unnatürlichen Bewegungsgewohnheiten», weiss Christian Larsen. «Selbst unfallbedingte Beschwerden werden häufig aufgrund ungünstiger Bewegungsmuster chronisch.»

Operation als dickes Ende

Werden die Schmerzen zu störend und die Bewegungseinschränkung zu gross, ziehen die meisten Menschen  eine Operation in Erwägung. Dazu sagt Christian Larsen: «Die Chirurgie hat enorme Fortschritte gemacht, sie kann ein grosser Segen sein. Doch oft übersehen die Patienten, dass eine Operation am Ende einer langjährigen Fehlentwicklung steht.»

Der unbekannte Knackpunkt

Das Problem ist nur: Wie viele Leute können sich einen Alltag ohne «fehlentwickelten» Lifestyle leisten? Ein Dasein ohne belastenden Stress und mangelnde körperliche Bewegung? Ohne stundenlanges Sitzen oder einseitige Belastungen – beispielsweise aufgrund von Computerarbeit?
Stimmt, das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Doch aus Sicht der Spiraldynamik liegt der eigentliche Knackpunkt ohnehin woanders: In der fehlenden Erkenntnis, dass die Art und Weise, wie wir unseren Körper durchs Leben bewegen, gesundheitsfördernd wirkt oder Schaden anrichtet. Hinzu kommt eine weitverbreitete mangelnde Bereitschaft, gesundheitliche Probleme bei der Wurzel zu packen.

Mit 60 die eigenen Füsse entdeckt

Zum Glück kann der Mensch umlernen. Nehmen wir das Beispiel von Lisa W.. Die 60-Jährige besuchte das Spiraldynamik Med Centrum in Zürich, weil ihr ein Hallux valgus mit Schmerzen und Gehbehinderung zu schaffen machte.
Der Facharzt erklärte ihr, was den Hallux verursacht hatte: Knickfüsse, invertierte Beinachsen und eine korrekturbedürftige Körperhaltung. Dies alles führte dazu, dass zu grosse Schubkräfte auf ihre Grosszehen einwirkten.
Lisa W. war völlig überrascht: «Ich war ein Leben lang auf diesen Füssen unterwegs und hatte keine Ahnung!»

Der Hallux ist verschwunden

Doch dann machte sich Lisa W. an die Arbeit: Sie erlernte einfache Spiraldynamik-Übungen und baute diese in ihr Tagesprogramm ein. Die Übungen stärkten ihre Fussmuskulatur, korrigierten die Fussstellung und optimierten ihre Körperhaltung.
Resultat: Lisa W. konnte ihren Hallux valgus weitgehend zurückentwickeln. Die Beschwerden verschwanden. Die Röntgenaufnahmen zeigen eine Normalisierung der Gelenkstellung.  Wieder gesund ohne chirurgischen Eingriff!

“Je später, desto chirurgischer”

Nicht immer sind die Erfolge so eindrücklich wie bei Lisa W.. Manche PatientInnen suchen zu spät Rat. Andere wurden bereits zu oft operiert.
Laut Dr. Christian Larsen gilt folgende Faustregel: «Je früher man Fehler korrigiert, desto präventiver. Je später, desto therapeutischer. Je noch später, desto chirurgischer».

An wen wenden?

Wer bereits Probleme mit Füssen, Knien, Hüften, Händen, Schultern oder Rücken hat, sollte sich direkt an ein Spiraldynamik Med Centrum wenden. Die dort tätigen Spezialisten können nach einer kurzen Untersuchung genau abschätzen, ob eine Operation sinnvoll ist oder ob es eine Alternative gibt. Wer kann, sollte Röntgenaufnahmen und ereits vorhandene ärztliche Befunde zum Erstgespräch mitbringen.

Individuelle Übungen

SpezialistInnen der Spiraldynamik  untersuchen die Fussbelastung, die Beinachsen und die Körperhaltung ihrer PatientInnen. Dann schlagen sie Übungen vor, die dem Patienten helfen,  individuellen Schwachstellen zu korrigieren.

Trainieren überall

Zahlreiche Spiraldynamik-Übungen lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Man kann sie beim Fernsehen, Autofahren, Duschen, Zähneputzen, Treppensteigen, Kochen und vielen weiteren Aktivitäten ausführen.

In Fleisch und Blut übergegangen

Wer sich für eine natürliche Genesung entscheidet, muss laut Christian Larsen auch Folgendes wissen: Ein Erfolg ist nur dann möglich, wenn der Patient die neu gelernten Bewegungsabläufe im Alltag konsequent umsetzt. «Es geht darum, dass man sich besser spüren lernt und ein präzises Körpergefühl entwickelt», sagt er. «Das Gelernte muss in Fleisch und Blut übergehen.»

Ab zum Krafttraining, aber…

Doch lassen sich Beschwerden an Knien, Rücken, Schultern & Co. nicht auch mit Krafttraining oder Sporttherapie lösen?  Dazu sagt Christian Larsen: «Bevor man trainiert, müssen Fehlbelastungen erkannt und ein Korrekturfaktor eingebaut werden. Sport und Krafttraining unter kompetenter Anleitung sind in Ordnung.»
Mit anderen Worten: Wer trainiert, ohne Haltungsfehler, Beinachsen und Schwachstellen zu korrigieren, verschlimmert die Probleme und handelt sich mit der Zeit noch grössere ein.

Operieren? Nicht mehr nötig!

Fest steht: Larsens PatientInnen müssen etwas richtig machen. Seine Zürcher Praxis führt seit 2011 systematische “Outcome-Messungen” durch. Diese zeigen, dass Jahr für Jahr  rund 170 PatientInnen einen bereits fixierten Operationstermin absagen können. Weil sie wieder schmerz- und beschwerdefrei sind. Oder auf dem besten Weg dorthin. Ganz ohne chirurgischen Eingriff.

 

Hier geht’s zu einer gekürzten Printversion-Version des Artikels von www.gesundheitsjournalistin.ch.

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Gutes für das Bewegungssystem: Weitere Erfolgsmethoden

Neben der Spiraldynamik gibt es weitere bewährte Methoden der  integrativen Medizin, mit denen man alle Teile des Bewegungssystems gesund und geschmeidig halten kann. Dazu gehören zum Beispiel…:

… die Therapie des Schweizer Bewegungsspezialisten Eric Franklin.
… die Therapie des US-amerikanischen Bewegungsgenies Moshé Feldenkrais.
… die Methode des US-amerikanischen Bewegungspioniers Dr. Milton Trager. 
… die Biokinematik-Therapie des deutschen Artzes Dr. Walter Packi.

Neben diesen “aktiven Methoden” gibt es passive Methoden. Die bekanntesten sind Massagen. Sie ermöglichen dem Patienten zwar kein Umtrainieren von Bewegungsmustern, lindern Beschwerden aber oft auch sehr erfolgreich. Ohne OP und Medikamente.
Zu diesen Methoden gehören beispielsweise…

…Behandlungen mit der chinesischen Massagemethode An Mo.

 

 

 

 

 

Schmerzen am Bewegungsapparat? “Häufig vermeidbar”

Dr. med. Christian Larsen schmerzfrei dank Spiraldyamik Therapie
Viele Menschen meinen, dass Schmerzen an Füssen, Knien, Schultern oder Rücken ab einem gewissen Alter unausweichlich sind. Der Zürcher Bewegungsexperte Dr. med Christian Larsen sieht das anders:  “Die meisten Beschwerden am Bewegungssystem lassen sich verhindern”, sagt er.

170 Patienten sagen die OP ab 

Fehlerhafte Haltung nach SpiraldynamikTherapieren statt operieren: Bei Schmerzen an Knien, Hüfte, Rücken und Schultern

Wie gelingt es Christian Larsen und seinem Team, jährlich 170 PatientInnen eine Operation zu ersparen?  “Die Betroffenen lernen unbewusste Bewegungsfehler erkennen und korrigieren sie”, sagt Christian Larsen.

Was geschieht bei der Erstkonsultation?

Therapieren statt operieren: Bei Schmerzen an Knien, Hüfte, Rücken und Schultern

Zu Beginn einer Spiraldynamik-Therapie werden die Fussbelastung, die Beinachsen und die Körperhaltung geprüft. Danach erlernt der Patient einfache, gezielte Übungen, um Schwachstellen zu korrigieren.

Wo finde ich Spiraldynamik-TherapeutInnen?

Schweizer Flagge www.gesundheitsjournalistin.ch
In Zürich, Basel, Bern, Luzern und St. Gallen gibt es je ein Spiraldynamik® Med Center unter ärztlicher Leitung.
Ausserdem gibt se zwölf Spiraldynamik® Praxen unter physiotherapeutischer Leitung. Sei führen jeweils am 1. Montag des Monats einen kostenloasen Infoabend durch. Kontakte über www.spiraldynamik.com

Spiraldynamik® Med Center Zürich
Privatklinik Bethanien
Restelbergstrasse 27
CH-8044 Zürich
T + 41 (0) 43 210 34 43

Spiraldynamik® Med Center Basel
Bethesda-Spital
Gellertstrasse 140
CH-4052 Basel
T + 41 (0) 61 271 40 50

Spiraldynamik® Med Center Bern
Optingenstrasse 1
CH-3013 Bern
T + 41 (0) 31 330 42 00

Spiraldynamik® Med Center Luzern
Rütligasse 2
CH-6003 Luzern
Termine Arzt
Tel. +41 (0)41 241 05 85
Termine Therapie      
Tel. +41 (0)41 412 31 00

Spiraldynamik® Med Center St. Gallen
Physiotherapiepraxis am Spisertor
Harfenbergstrasse 2
CH-9000 St. Gallen
Terminvereinbarung unter:
T + 41 (0)71 220 13 00

Deutsche Flagge www.gesundheitsjournalistin.ch
In Deutschland gibt es 19 Spiraldynamik® Praxen unter physiotherapeutischer Leitung. Kontakte über www.spiraldynamik.com (siehe Karte Standorte Deutschland).


Buchcover Spiraldynamik schmerzfrei & beweglich

Buchtipp

Spiraldynamik: schmerzfrei & beweglich
Dr. med. Christian Larsen und Bea Miescher
Trias Verlag 2015
272 Seiten, 397 Abb.
ISBN 978-3-8304-8244-4

Das Buch zeigt zahlreiche Übungen, um das Bewegungssystem gesund zu erhalten und die  Genesung zu fördern. Mit ausführlichen Erläuterungen zu einzelnen Körperteilen und einer Begleit-DVD.