70‘000 Chinesen besiegen das Coronavirus. Wie das?

21'000 Chinesen besiegen das Coronavirus

In China sind mehr als 70’000 der an Covid-19 Erkrankten wieder gesund! Das sind fast neunzig Prozent aller erkrankten Patienten. Wie haben sie das Coronavirus besiegt? 

TCM als “Strohhalm”

Die meisten Erkrankten erhielten eine Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin TCM. Ihre Abwehrkraft und ihr Allgemeinzustand wurden mit Hilfe von Kräutertherapie gestärkt. Die Symptome der Erkrankung – Fieber, Schlaffheit, Husten und Erbrechen – mit Naturarzneien behandelt. Bei schwer Erkrankten kamen schulmedizinische Notfallmassnahmen zum Einsatz.

“Geistig stark sein”

Wie spitalentlassene Patienten berichten, war die liebevolle Betreuung durch Familie, Freunde, Ärzte und Spitalpersonal sehr wichtig für den Heilungsprozess. Die zwischenmenschliche Unterstützung half ihnen, die Lungenkrankheit Covid-19 mit “geistiger Kraft” zu besiegen, wie Patienten gegenüber der Presse sagten.

Corona? “Keine Panik verbreiten!”

Die genesenen Patienten weisen auf einen wichtigen Aspekt hin: Die geistige Einstellung angesichts der Bedrohung.
In diesem Zusammenhang sagt die renommierte italienische Virologin Prof. Dr. Illaria Capua: “Bewahren Sie Ruhe! Gerade die Medien haben in der Coronakrise eine enorme Verantwortung. Sie besteht darin, nicht unbegründete Panik zu verbreiten!”
Illaria Capua ist nicht irgendwer, sondern eine international führende Virologin. Ihre Forschungsgruppe entschlüsselte das Genom des gefürchteten Vogelgrippe-Virus.

Den Schaden minimieren

Die Worte der Wissenschaftlerin sind ernst zu nehmen: Medizinisch betrachtet können Angst und Panik die körperliche Abwehrkraft reduzieren. Ökonomisch verursachen diese Emotionen Schäden in der Höhe von Milliarden Euro.
Ganz wichtig ist deshalb gerade jetzt: Sich selbst und anderen Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Wertschätzung geben!

Corona-Tipp 1: Ruhig bleiben

Innere Ruhe ist grundlegend wichtig um die Corona-Epidemie einzudämmen. Wir können das Coronavirus als Herausforderung betrachten, mit der wir umgehen lernen.
Die empfohlenen Hygienemassnahmen sind bekannt. Ruhe und Vernunft lassen uns weitere Abwehr- und Schutzmöglichkeiten ergreifen.
In diesem Zusammenhang ist es hilfreich zu wissen, dass in vielen Medien Fehlinformationen verbreitet werden. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Corona-Tipp 2: Die Ernährung anpassen

Den Lifestyle haben in den letzten Tagen bereits Millionen von Menschen entschleunigt. Wir können noch mehr tun, um den Organismus zu stärken. Mal die Ernährungsweise überdenken?
Der Arzt Dr. Benjamin Sandler riet der Bevölkerung von North Carolina, für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel zu sorgen, um dem gefürchteten Polio-Virus mehr Widerstand entgegenzusetzen.
Das war 1948, zur  Zeit der Kinderlähmungs-Epidemie in den USA. Die Bevölkerung befolgte Dr. Sandlers Empfehlungen: Viel mehr Salat und Gemüse essen! Vollkornmehl statt Weissmehl! Den Konsum von “Eiscream” und raffiniertem Zucker stark einschränken! Daraufhin ging die Infektionsrate in North Carolina drastisch zurück.

Mehr als 60 Jahre später bestätigen wissenschaftliche Studien, dass bereits der Verzehr von 100 gr Zucker (so viel wie in einem Liter Süssgetränk) die Killerfähigkeit der weissen Blutkörperchen (Foto) gegenüber Bakterien und Viren bis zu fünf Stunden lang beeinträchtigen kann!

Influenza-Pandemie: erfolgreicher Dr. Bircher-Benner

In Coronazeiten ist es sinnvoll, täglich Nahrungsmittel zu essen, welche die Abwehrkraft stärken. Dazu gehören Lebensmittel, die reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen sind. Also ganz besonders: Gemüse! Die ernährungswissenschaftlich empfohlenen 300 bis 500 Gramm pro Tag sind in Coronazeiten ein freundliches “Muss”. Etwa die Hälfte davon ist roh zu verzehren.
Besonders wertvoll  für die Infektabwehr sind auch Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Beeren.
Während der Influenza-Pandemie von 1918 gehörte Frischkost in Form von Salaten und ungekochten Gemüsen zu den wichtigsten “Virus-Waffen” des genialen Schweizer Arztes Dr. med. Maximiliam Benner: Der international bekannte Mediziner brachte in seiner Klinik 150 Militärsoldaten heil durch die Pandemie. Er ernährte seine Patienten strikt vegetarisch bis vegan und behandelte sie naturheilkundlich. Kein einziger Patient starb an Influenza.

Frischkost als Waffe gegen Viruserkrankung

Vitamine C und D!

Auch Nahrungsergänzungsmittel können jetzt Sinn machen. Ganz besonders Supplemente mit den hoch dosierten Vitaminen D und C, ausserdem Selen und Zink.
Tipp: Selen und Zink nicht gleichzeitig einnehmen!
Wer bereits eine Erkältung eingefangen hat, kann die Abwehrkraft mit einem bewährten Naturheilmittel unterstützen: Präparate mit Echinacea-Extrakt bzw. Rotem Sonnenhut (Echinacea Purpurea) wirken nachweislich virenhemmend.

Die Bronchien sollten jetzt fit sein. Ein bronchienwirksames Naturheilmittel kann Ihre Bronchien kräftigen. Zum Beispiel  eine Arznei mit Efeukraut (schleimlösend, auswurffördernd), Thymiankraut und Süssholzwurzel (beide immunstärkend und entzündungswidrig). Ihre Drogistin/Ihr Drogist weiss Rat.
Menschen mit anfälligen Bronchien tun gut daran, morgens und abends zu inhalieren. Sehr empfehlenswert sind kleine Inhalationsgeräte, z.B. von Pinimentol, rund 20 Fr., in Drogerien und Apotheken.
So funktioniert’s: Den Becher des Gerätes mit heissem Wasser füllen, ein bis drei Tropfen Thymianöl oder Eukalyptusöl hineingeben, umrühren, Deckel schliessen, inhalieren!

Corona-Tipp 3: Schädliche Einflüsse meiden

Eine weitere sinnvolle Massnahme besteht darin, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu optimieren und ausreichend lange zu schlafen. Beides stärkt das Immunsystem.
Meiden Sie zudem Umwelteinflüsse, welche die Abwehrkraft schwächen.
Nehmen wir das Internet: Es kann ein Segen sein, gerade in Coronzeiten. Denken Sie aber trotzdem daran, dass die elektromagnetischen Felder (EMF) von WLAN,  Handy, Router & Co. die bioelektrischen Regelkreise des Körpers belasten, wie zahlreiche Studien belegen. Deshalb kein direkter Körperkontakt fürs Handy! Computer und Fernseher ans Kabel legen!

Corona-Tipp 4: Parasympathikus aktivieren!

Was können wir weiter tun, um die Corona-Epidemie gesund zu überstehen? Wir können den Parasympathikus stärker aktivieren. Also jenen Teil des Nervensystems, der für Entspannungsvorgänge zuständig ist.
Einen Gang runterschalten! Die Dinge mit Humor nehmen! Nicht zu perfektionistisch sein! Den Körper bewegen, aber nicht überanstrengen! Den Fernseher ausschalten und stattdessen Musik hören, die nachweislich entspannend wirkt. Wie wär’s zur Abwechslung mit Bachs Adagio?

“Le microbe n’est rien, le terrain c’est tout”?

Welch‘ unvergesslicher Satz der Medizingeschichte! Sinngemäss übersetzt:  “Die Mikrobe ist nichts; der Nährboden, auf der die Mikrobe lebt, ist alles.“
Geprägt haben soll den Satz der Chemiker Louis Pasteur. Es heisst, er sei auf dem Sterbebett zur späten Erkenntnis gelangt, dass man einen Krankheitserreger nur dann dauerhaft besiegen könne, wenn man ihm den “Nährboden” entziehe.
Tatsächlich hatte Pasteur ein Leben lang die gegenteilige Meinung vertreten. Er gilt als Mitbegründer der modernen Pharmakologie, welche die Bekämpfung von Krankheitserregern mittels Antibiotika und Medikamente in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellt.

Die Heilung anschubsen

In der Komplementärmedizin dagegen geht es vorrangig um den „Nährboden“: Um die Beseitigung krankmachender Einflüsse und die nebenwirkungsfreie Linderung von Symptomen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können sich die intelligenten Selbstheilungskräfte des Menschen ungehindert entfalten und Krankheitserreger leichter besiegen – so das Leitmotiv der Komplementärmedizin.

Mit vereinten Kräften weiter

Zurück zu Louis Pasteur. Ist nun der Krankheitserreger wichtiger oder sein “Nährboden”? Hatte Pasteur recht oder sein Gegenspieler, der nicht minder kompetente Biochemiker Antoine Béchamp?
Vieles spricht dafür, dass die Wahrheit in der Mitte der Extrem-Meinungen liegt, die von den beiden Forschern vertreten wurden.
Die Zeiten ändern sich. Schulmedizin und Komplementärmedizin arbeiten enger zusammen. Das dient allen! Auch den Opfern der Corona-Epidemie. Wie die 45’000 Chinesen zeigen, die Covid-19 mit Hilfe von  TCM und schulmedizinischen Notfall-Massnahmen besiegten.

5.3.20/letzter Update: 1.4.20

 

 

85 Prozent aller Infektionen verlaufen unbemerkt
Für geschätzte 80 bis 90 Prozent der Virusträger gelten nach wie vor die Worte von Prof. Dr. med. Pietro Vernazza, Chef-Infektiologe am St. Galler Kantonsspital: „In den allermeisten Fällen ist das eine milde Erkrankung. Sie heilt spontan ab und die Menschen werden wieder völlig gesund!”
Pietro Vernazza stützt sich auf verlässliche Zahlen aus Italien und eine im Wissenschaftsjournal ‹Science› publizierte Arbeit von Epidemiologen, welche die Ausbreitung in China untersucht haben.
Daraus geht hervor: Rund 85 Prozent aller Infektionen sind erfolgt, ohne dass jemand die Infektion bemerkt hat. 90 Prozent der verstorbenen Patienten sind über 70 Jahre alt, 50 Prozent über 80 Jahre.

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Infektions-Epidemiker sagt: Wissenschaft sieht anders aus.

Dr. Sucharit Bhakdi zur Coronakrise
“Es kann kein Mensch und keine Nation in grosser Angst menschlich handeln oder vernünftig denken”, sagte der Nobelpreisträger Bertrand Russell.
Dazu passen die Gedanken von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi. Der deutsche Mikrobiologe und Infektion-Epidemiker erläutert in seinemVideo, wie nachlässig die Fakten in der aktuellen Coronakrise untersucht und interpretiert werden.
Bhakdis offener Brief mit fünf wichtigen Fragen an die deutsche Bundeskanzlerin ist auch für die Schweiz relevant.


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Was bedeutet das: “Risikogruppe”?
Zur Risikogruppe gehören Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Therapien, die das Immunsystem schwächen.
Auch ältere Menschen sollten sich vorsehen. Als allgemeine Altersrichtlinie gilt 65.

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Was bedeutet “schwer erkranken”?

Von den Menschen aus einer Risikogruppe können gemäss aktuellem Wissensstand 10 bis 15 Prozent schwer erkranken, wenn sie sich mit dem Coronavirus infizieren. “Schwer erkranken” bedeutet Lungenentzündung und Atemnot.

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Wie hoch ist die Sterberate?

Die Sterblichkeitsrate wurde in den letzten Wochen mehrmals nach unten korrigiert. Zurzeit wird sie durch den WHO-Arzt Dr. Bruce Aylward auf 1 bis 2 Prozent beziffert. Das sind ein bis zwei Personen von 100 schwer Erkrankten.
Für Menschen, die zur Risikogruppe gehören, ist die Sterberate deutlich höher. Beachten Sie dazu die Mortalitätsraten für Covid-19-Patienten (Quelle: Chinese Center for Disease Control):

Vorsichtsmassnahmen
Das Einhalten der Vorsichtsmassnahmen ist wichtig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auf diese Weise bleibt es den Spitälern möglich, sich auf die Behandlung der Schwerkranken zu konzentrieren.
Deshalb bitte vorläufig…

  • …keine Hände schütteln.
  • … beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Menschen halten, sich wegdrehen und in die Ellenbeuge niesen.
  • … nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • … beim Niesen ein Einwegtaschentuch benutzen – nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte man es anschließend bei 60°C waschen.
  • … nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.

 

Schweizer Flagge www.gesundheitsjournalistin.chIn der Schweiz hat der Bundesrat am 13. März 2020 zudem folgende Massnahmen beschlossen: ein Verbot für Versammlungen über 100 Personen; Schliessung aller Schulen bis zum 4. April; max. 50 Personen gleichzeitig erlaubt in Restaurants, Bars und Diskotheken.

Auch Deutschland setzt auf “Corona-Ferien”: Die Schulen, Hochschulen und sogar Kitas bleiben voraussichtlich bis zum 19. April geschlossen.